Kleingärtnern in Bielefeld

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Bodenqualität

In unserer Anlage gibt es grob gesagt zwei verschiedene Böden: leicht + sandig und schwer + lehmig. Zu unterscheiden ist das eigentlich gut, wenn viel Regen gefallen ist. Auf dem Sandigen fließt alles ab, während sich auf dem Lehmigen Pfützen und Überschwemmungen zeigen.

Gemeinsam ist wahrscheinlich allen Böden der Anlage, dass zuviel Phosphat (Phosphor) vorhanden ist. Das liegt vermutlich daran, dass in  "grauer Vorzeit" die Kleingärtner mit Kunst-Volldünger nicht gespart haben. Knochendünger ist in diesem Fall zu vermeiden, da hier hauptsächlich Phosphor enthalten ist. Stickstoffhaltige Dünger (z. B. Harnstoff, Hornspäne, Kalkstickstoff oder Kalkammonsalpeter) schaden bei zuviel Phospat nicht. Zum Gründüngen empfiehlt es sich, stickstoffanreichernde Pflanzen im Herbst auszusähen. Hierzu gehören  Futtererbse, Ackerbohne, Klee oder Lupine. Im Frühjahr werden die (abgestorbenen) Pflanzenteile dann einfach untergegraben.

Kompost und abgelagerter Mist tun ansonsten jedem Boden gut. Fast ein Geheimtipp ist die Düngung mit Schafswolle für sandige Böden, da die Schafswolle das 3 bis 3,5 fache des eigenen Gewichts an Wasser speichern kann und eine Vielzahl an Stoffen bereitstellt.

Genaueres über die Zusammensetzung des Bodens weiß man aber erst nach einer Bodenanalyse ( http://www.landwirtschaftskammer.de/lufa/).

Fachberatung

Das A und O für die Zufriedenheit mit dem Kleingarten ist das Gedeihen der Pflanzen.

Ob Gemüse, Zierpflanze oder Baum - die Fachberatung hilft gerne weiter.
Unsere Anlage ist mit gleich zwei Fachberatenden gesegnet:

  • Hilde Engelbrecht in Garten 61
  • Werner Müller in Garten 28